ARTIKELS | KRITIKEN

EN | DE

Oberstdorfer Musiksommer
Mühelos auf der Trompete

Beim Telemann-Konzert überraschte, wie Boldoczki scheinbar mühelos auf der Trompete die pastoralen Melodien und die ursprünglich intime Atmosphäre der Komposition vergegenwärtigen konnte. Mit schlankem, pointierten Ton setzte Boldoczki auf kluge Differenzierung, einfühlsame Gestaltung und eleganten Witz.

Augsburger Allgemeine Zeitung - 2006
Klosterkonzerte Maulbronn
Engelsfanfaren vom Meistertrompeter

Gábor Boldoczki, ein Meister auf dem metallisch gleißenden Blasinstrument. Seine Spitzentöne auf der hohen Bachtrompete erinnern an Engelsfanfaren, seine Legatobögen schweben mit himmlischer Klarheit. Mit stilsicherem Feingefühl musiziert Boldoczki. Ausgefeilte Phrasierungstechnik, Lautstärkeabstufungen, die das Risiko eines echten Pianissimo nicht scheuen, treffen den Nerv der technisch anspruchsvollen Solopassagen.
Spielerisch leichthändig entfaltet sich die silberhell funkelnde Trompete und wird tadellos mit frontalem, blitzsauberem Klang geblasen.

Pforzheimer Zeitung - 2006
Europäische Wochen Passau
Bestechende Klarheit

"Durchwegs klar und mit bestechend reiner Intonation agierte Solist Gábor Boldoczki beim Konzert für Trompete und Orchester in D-Dur von Leopold Mozart. Ebenso bestechend rein intonierte Boldoczki das Trompetenkonzert von Joseph Haydn. Schön ließ er sich in der Kadenz des Kopfsatzes Zeit für die einzelnen Phrasen, um dann in den abschließenden Läufen wieder forcieren zu können. Boldoczkis im Finale gezeigte Virtuosität und Reife rief beim Publikum anhaltenden Applaus hervor."

Passauer Neue Presse - 2006
Internationale Meisterkonzerte Homburg
Trompeten-Paganini

"Hoch konzentriert, mit grandioser Spieltechnik und anrührendem, stilsicherem Feingefühl spielte Boldoczki sich von Albinoni über Hindemith und Hidas bis Takemitsu. Kein artistischer Virtuosenzauber, sondern jede Phrase durchdacht, der Nerv der Musik getroffen. Dabei liebt er das Risiko, scheut weder pianissimo noch fortissimo. In den Zugaben entpuppte sich der Musiker als Trompeten-Paganini."

Saarbrücker Zeitung - 2006
Alte Oper Frankfurt
Gestalterisch anspruchsvoll

"Der ungarische Solotrompeter Gábor Boldoczki blieb Schostakowitschs humorvoller Musik nichts schuldig".

FAZ - 2006
Meisterkonzerte Frankfurt
Fest im Sattel

"Der ungarische Trompeter Gábor Boldoczki war ein exzellenter Schostakowitsch-Interpret, der in seinem unterschiedlichen Instrumental-Temperament den gebrochenen Artikulationskosmos des Komponisten hervorragend traf."

Frankfurter Rundschau - 2006
Festspielhaus Baden-Baden
Könner mit einem Faible für Bearbeitungen

"Bei großen Solisten und feingeistigen Musikern wie Boldoczki kommen die schwindelerregenden Figuren wie Geflüster, geformt aus einer glatten Linie - und als wäre das nicht schon Kunst genug, geht Boldoczki mit den dynamischen Abstufungen leichthändig und spielerisch um; er modelliert die Hauptlinien mit Eleganz und vermittelt stets den Eindruck, daß selbst das zarteste Pianissimo immer noch ein wenig leiser geht."

Badisches Tagblatt - 2005
ERSTE   VORHERIGE   4   5   6   7   (8)   9   10   11   NÄCHSTE   LETZTE